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Von 1.6 nach CS:GO – Der Werdegang von Counter Strike

Counter Strike, das in Fachkreisen als CS:GO abgekürzt wird, ist ein weltweites Phänomen und nicht nur ein großer Spaß für Hobbygamer. Immer mehr große Turniere und Veranstaltungen finden statt, welche Counter Strike: Global Offensive in den Vordergrund stellen. Doch bevor CS:GO einen solch großen Hype auslösen konnte, musste dieses erst einmal ins Leben gerufen werden. Alles begann als Freizeitprojekt einer kleinen Gruppe, welche rund um Minh Le und Jess Cliffe agierte. In den frühen Jahren handelte es sich nicht um ein eigenständiges Spiel, sondern alleine um eine Modifikation für das damals bekannte Half-Life. Die erste Beta-Version von CS:GO wurde nach nur wenigen Wochen Entwicklungszeit am 19. Juni 1999 kostenlos herausgebracht.

Eine kostenlose Modifikation

CS:GO auf Dust2

Ursprünglich war Counter Strike noch sehr klein gehalten. Es gab nur das bekannte Geiselrettungs-Szenario, wenige Waffen und vier Level, doch das sollte sich bald ändern. Weitere Beta-Versionen folgen, worin nicht nur viele Fehler behoben, sondern auch weitere Waffen und Maps integriert wurden. In Beta 4 kam das Bombenentschärfungs-Szenario hinzu, dass sich heute größter Beliebtheit erfreut. In Beta 6 folgen die restlichen zwei Szenarien. Version 1.0 kam am 8. November 2000 heraus und erhielt drei neue Waffen und verbesserte Spielermodelle. Inzwischen hat der Spielriese Valve Wind von der Modifikation ihres eigenen Spieles bekommen und warb das Team an. Ab diesem Zeitpunkt war CS in zwei Versionen erhältlich: Als kostenlose Mod für Half-Life sowie als Kaufversion als ein eigenständiges Game. In den nachfolgenden Versionen kamen immer mehr neue Waffen, überarbeitete Spielermodelle, neue Karten und Modi hinzu. Um ein vollends gutes Spielerlebnis zu garantieren, wurde in Version 1.3 die Nutzung von Mikrofonen sowie Headsets eingeführt, sodass die Spieler miteinander kommunizieren konnten. Version 1.4 war hingegen die erste Version, die auch über Valves Plattform Steam spielbar war. Die finale Version von Counter Strike trägt die Nummer 1.6 und läuft unter Steam. Hier laufen alle Versionsupdates zusammen.

Der Weg zu CS:GO

Der Weg zu Global Offensive

Kam CS immer gut an, wollten die Entwickler noch einen Schritt weitergehen und ihr Spiel verbessern. Deswegen begann die Entwicklung von Global Offensive im März 2010. Zunächst war diese als Source-Portierung für die Xbox gedacht, doch schon bald entschied sich Valve dazu, Global Offensive als eigenständiges Spiel auf den Markt zu bringen. Erstmals erfuhren die Spieler am 12. August 2011 von dem Spiel, welches nur wenige Monate später in eine Beta-Phase überging. Daran nahmen rund 10.000 Spieler teil. Offiziell wurde das Spiel am 21. August 2012 veröffentlicht. Für die finale Version war geplant, dass in speziellen Spielmodi PC-, Mac- und PlayStation-Spieler gegeneinander spielen konnten. Da aber die Patchpolitik von Sonys PlayStation das unmöglich machte, wurde es gestrichen.

Natürlich orientiert sich CS:GO stark an seinem Vorgänger und nutzt deswegen die aktualisierte Source-Engine. Im Vergleich mit dem alten Counter Strike ist Global Offensive jedoch sehr viel detailreicher sowie realitätsnäher. Um den Reiz zu erhöhen, wurde im April 2013 die „Operations“-Pässe eingeführt. Wurden diese von einem Spieler erworben, hatte dieser Zugang zu Spielerweiterungen wie neuen Missionen, Verdienstmünze, Zugang zu offiziellen Servern und Community-Maps. Durch die Einführung von Waffenskins und Stickern wurde die Nutzerzahlen am 14. August 2013 noch weiter gesteigert. Zugleich kamen auch die weltweiten Turniere auf, die noch heute wichtige Eckpfeiler von CS:GO darstellen.

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